Wo wächst Sumpfpappel – lernen Sie Sumpfpappelbäume kennen

Was ist ein Sumpfpappel? Sumpfpappelbäume (Populus heterophylla) sind Harthölzer, die im Osten und Südosten Amerikas heimisch sind. Als Mitglied der Birkenfamilie ist Sumpfpappel auch als Schwarzpappel, Flusspappel, Flaumpappel und Sumpfpappel bekannt. Weitere Informationen zu Sumpfpappeln finden Sie weiter.

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Über Sumpf-Pappelbäume

Nach Angaben des Sumpfpappels sind diese Bäume relativ hoch und erreichen zum Zeitpunkt der Reife etwa 100 m. Sie haben einen einzigen kräftigen Stamm, der einen Durchmesser von 30 m erreichen kann. Junge Zweige und Stämme aus Sumpfpappel sind glatt und hellgrau. Mit zunehmendem Alter der Bäume verdunkelt sich jedoch ihre Rinde und wird tief gefurcht. Sumpfpappelbäume tragen dunkelgrüne Blätter, die darunter heller sind. Sie sind laubabwerfend und verlieren diese Blätter im Winter.

Wo genau wächst Sumpfpappel? Es ist heimisch in Feuchtgebieten wie Auenwäldern, Sümpfen und niedrigen Gebieten an der Ostküste der Vereinigten Staaten, von Connecticut bis Louisiana. Sumpf-Pappelbäume finden sich auch in den Abflüssen von Mississippi und Ohio nach Michigan.

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Sumpf Pappelanbau

Wenn Sie an den Anbau von Sumpfpappeln denken, denken Sie daran, dass es sich um einen Baum handelt, der Feuchtigkeit benötigt. Das Klima in seiner Heimat ist ziemlich feucht, mit durchschnittlichen jährlichen Niederschlägen zwischen 35 und 59 mm (890 bis 1240 Zoll), die während der Vegetationsperiode des Baumes zur Hälfte fallen.

Sumpfpappel benötigt auch einen geeigneten Temperaturbereich. Wenn Ihre jährlichen Temperaturen im Durchschnitt zwischen 50 und 55 Grad Celsius liegen, können Sie möglicherweise Sumpf-Pappelbäume züchten.

Welche Art von Boden bevorzugen Sumpf-Pappelbäume? Sie wachsen meistens auf schwerem Lehmboden, aber am besten in tiefen, feuchten Böden. Sie können an Standorten wachsen, die für andere Pappelbäume zu feucht sind, sind jedoch nicht auf Sümpfe beschränkt.

Ehrlich gesagt wird dieser Baum selten kultiviert. Es vermehrt sich nicht aus Stecklingen, sondern nur aus Samen. Sie sind nützlich für die Tierwelt, die um sie herum lebt. Sie sind unter anderem Wirtsbäume der Schmetterlinge Viceroy, Red-Spotted Purple und Tiger Swallowtail. Säugetiere ernähren sich auch von Sumpfpappeln. Wühlmäuse und Biber ernähren sich im Winter von der Rinde, und Weißwedelhirsche stöbern auch in Zweigen und Blättern. Viele Vögel bauen Nester in Sumpf-Pappelzweigen.

Bild von Kristine Paulus
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