Was sind häufige Hopfenkrankheiten – Tipps zur Behandlung von Hopfenpflanzenproblemen

Sie bauen also zum ersten Mal Hopfen an und die Dinge laufen schwimmend. Die Hopfen sind unersättliche Züchter und sehen kräftig aus. Es scheint, Sie haben ein Händchen dafür! Bis du eines Tages deinen Stolz und deine Freude inspizierst und leider etwas nicht stimmt. Vielleicht sind die Hopfen verwelkt oder mit Mehltau bedeckt. So produktiv Hopfen auch sein mag, die Pflanze kann immer noch an Hopfenpflanzenkrankheiten leiden. Für eine fruchtbare Ernte ist es wichtig, so schnell wie möglich etwas über Hopfenkrankheiten und die Behandlung von Hopfenpflanzenproblemen zu lernen.

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Krankheiten der Hopfenpflanze

Schlecht entwässerter Boden kann zu Pilzkrankheiten führen, die Hopfen befallen.

  • Schwarze Wurzelfäule - Eine solche Krankheit von Hopfenpflanzen heißt Schwarzwurzelfäule oder Phytophthora citricola. Diese Pilzkrankheit verursacht Wasserläsionen an den Wurzeln der Pflanzen, geschwärzte oder gelbe Blätter und welkende Stängel. Diese Hopfenpflanzenkrankheit wird leicht mit Verticillium wilt oder Fusarium canker verwechselt.
  • Fusarium Krebs - Fusarium-Krebs oder Con-Tip-Seuche bildet Krebs an der Basis der Weinrebe, begleitet vom plötzlichen Welken der Reben während der Blüte oder bei steigenden Temperaturen. Die Blätter an den Kegelspitzen werden braun und das Innere des Hopfenkegels bräunt und stirbt ab.
  • Verticillium-Welke - Verticillium welk verursacht eine Gelbfärbung des Blattgewebes zusammen mit geschwollenen Reben, deren inneres Gewebe sich verfärbt. Verticillium welk ist in stickstoffreichen Böden am weitesten verbreitet.
  • Falscher Mehltau - Falscher Mehltau (Pseudoperonospora humuli) verursacht verkümmerte, spröde Triebe. Die Hopfenblüten sind braun und kräuseln sich und die Unterseite der Blätter wird mit braunen Läsionen und einem gelben Heiligenschein gesprenkelt. Der Pflanzenschaden ähnelt dem eines frühen Frosts.
  • Grauer Schimmel - Grauschimmelpilz oder Botrytis cinerea erzeugt Kegelspitzenläsionen, die sich von brauner Farbe zu dunkelbraun verfärben. Diese Verfärbung kann sich für die Kegelspitzen auf den gesamten Kegel ausbreiten und zu einer grauen Fuzzy-Form werden. Grauschimmelpilz gedeiht bei hohen Temperaturen bei hoher Luftfeuchtigkeit und zeigt sich bei trockenem Wetter nicht.
  • Mehltau - Mehltau (Podosphaera macularis) führt, wie der Name schon sagt, zur Entwicklung eines weißen Pilzes. Die Symptome manifestieren sich zuerst als hellgrüne bis gelbe Flecken auf der Oberseite der Blätter zusammen mit weißen Flecken auf den Stielen und Zapfen. Das Triebwachstum ist langsam und die Triebe werden auch mit dem weißen Mehltau bedeckt. Diese Krankheit gedeiht bei starkem Wind und wenig Sonnenlicht.
  • Kronenfäule - Roter Kronenfäulepilz oder Phomopsis tuberivora ist eine rote bis orange Verfärbung des inneren Gewebes der Pflanze. Diese Hopfenpflanzenkrankheit führt zu ungleichmäßigem Wurzelwachstum, gelben Blättern und Kletterstämmen, denen eine seitliche Verzweigung fehlt.
  • Weißer Schimmel - Weißer Schimmelpilz oder Sclerotinia-Welke hinterlässt wassergetränkte Läsionen am Stiel unterhalb der Bodenlinie. Aus den wassergetränkten Läsionen erscheinen gelbe und graue Läsionen, während auf den erkrankten Geweben ein weißer Pilz auftritt. Diese Krankheit gedeiht unter Bedingungen schlechter Luftzirkulation und wenn es nass und kühl ist.
  • Rußiger Schimmel - Rußiger Schimmel verursacht eine flache schwarze Schimmelschicht auf den Blättern und Zapfen, was zu Welken, Blattsterben und verminderter Zapfenqualität führt. Dieser Schimmel wächst auf dem klebrigen Honigtau, der durch Blattlausbefall zurückbleibt. Blattläuse ernähren sich von der Unterseite der Hopfenblätter und hinterlassen diesen zuckerhaltigen Honigtau, der wiederum das Pilzwachstum fördert. Um dieses Problem mit der Hopfenpflanze zu behandeln, müssen die Blattläuse mit insektizider Seife bekämpft werden.
  • Mosaikvirus - Eine weitere durch Blattläuse übertragene Krankheit ist das Mosaikvirus oder das Hopfenmosaikvirus, eine der schädlichsten Hopfenpflanzenkrankheiten. Diese Krankheit verursacht gelbe und grüne Blattflecken zwischen den Blattvenen und insgesamt verkümmertes Wachstum.

Die Behandlung von Hopfenpflanzenproblemen, die von Natur aus pilzartig sind, erfordert die Verwendung eines Fungizids. Um Mehltau zu verhindern, halten Sie die unteren Teile des Hopfengartens unkrautfrei und zurückgeschnitten, damit Licht und Luft eindringen können. Die Verwendung der Tropfbewässerung kann hilfreich sein, da viele der Pilzkrankheiten durch feuchte Bedingungen auf Blättern und Reben gefördert werden.

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