Was Signalgras tötet: Signalgraspflanzen loswerden

Breitblättriges Signalgras (Brachiaria platyphylla - syn. Urochloa platyphylla) ist ein Unkraut der warmen Jahreszeit, das sich in Gräben, gestörten Gebieten und Feldern zeigt. Es hat ein ähnliches Aussehen wie großes Krabbengras, ist jedoch eine eigenständige Art, die fast genauso invasiv ist. Signalgras-Unkräuter sind in Anbauflächen ein derartiges Problem, dass ihre Anwesenheit die Maiserträge um 25 Prozent senken kann.

Das Entfernen von Signalgraspflanzen in solchen Situationen erhöht den wirtschaftlichen Gewinn, ist aber auch in der heimischen Landschaft wichtig. Dies liegt daran, dass breitblättrige Signalgras-Blütenstiele 2 bis 6 mit Samen gefüllte Ährchen haben und sich schnell ausbreiten.

Interessante Tatsache

Totholz – Artenreicher Lebensraum
Reisig- oder Totholzhaufen sind eine un­wi­der­steh­li­che Einladung an Igel, Käfer, Spinnen, Kröten und Singvögel, sich in unseren Gärten niederzulassen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie diese besonderen Le­bens­räu­me in Ihrem eigenen Garten selbst anlegen können.

Identifizierung von Broadleaf Signalgrass

Signalgrass hat breite flache Blätter mit feinen Haaren entlang der Stiele und Ligula. Die Blätter sind im Gegensatz zu Krabbengras haarlos und normalerweise niedergeschlagen, können aber gelegentlich 3 Fuß hoch werden. Die Klingen sind mit einem winzigen Stück Haar auf den Knoten gerollt, das sich vegetativ verwurzeln und ausbreiten kann.

Die Samenköpfe bilden sich von Juli bis September und haben mit 2 bis 6 Samen beschichtete Ährchen. Diese produzieren zahlreiche Samen, die leicht verankern und sprießen. Die Kontrolle des Signalgrases kann durch ständige Bodenbearbeitung erreicht werden, aber der weniger wachsame Gärtner findet schwere Flecken in unbearbeitetem Boden.

Interessante Tatsache

Naturnahes Gärtnern: Pflanzenschutz ohne Chemie
Wenn wir gespritztes Obst und Gemü­se essen, können wir auch die Wirk­stoffe in uns aufnehmen, mit der die Pflanzen behandelt wurden. Gut, dass es da Alternativen ohne Chemie gibt. Lesen Sie in unserer Serie „Naturnahes Gärtnern“, wie Sie Ihre Pflanzen ohne chemische Mittel vor Krankheiten und Schädlingen schützen können.

Was tötet Signalgras?

Signalgras-Unkräuter etablieren sich nicht als Sämlinge, wenn sie konsequent in den Boden eingearbeitet werden. In gut etablierten Beständen ist jedoch eine Herbizidkontrolle erforderlich. Es hat sich gezeigt, dass das Unkraut die Maisproduktion erheblich reduziert, was bedeutet, dass es in Erntesituationen unbedingt erforderlich ist, zu wissen, wie und was Signalgras tötet.

Fast alle Grasunkräuter haben eine schnelle Etablierung und Ausbreitungsrate. Die Samenköpfe, die vom Basislaub aufflammen, tragen leicht verteilbare Samen, die sich an Tieren und Hosenbeinen festsetzen, sich an Maschinen festhalten und bei trockenem Wind auf günstigen Boden blasen. Ein Stück Signalgras-Unkraut kann sich in einer Saison ohne Intervention über die Landschaft ausbreiten. Das weit verbreitete Wurzelsystem kann auch schwer zu kontrollieren sein. Um die besten Effekte zu erzielen, sollten Sie größere Pflanzen ausgraben, anstatt von Hand zu ziehen.

Interessante Tatsache

Pflanzenschutz mit dem Smartphone
Mit einer kostenlosen neuen App können Sie Krankheiten und Schädlinge anhand von Fotos identifizieren. Be­hand­lungs­hin­wei­se liefert die App gleich mit. Neben konventionellen Verfahren gibt es auch alternative ökologische Be­hand­lungs­vor­schlä­ge.Zur Kurzmeldung

Signalgras-Kontrollmethoden

Das Entfernen von Signalgras erfordert möglicherweise einen zweiteiligen Prozess. Für den Bio-Gärtner ist das Ziehen von Hand die erforderliche Methode. Eine konsequente Bodenbearbeitung funktioniert auch bei geringfügigem Befall.

Für die Anwendung von Herbiziden ist das Timing alles. Verwenden Sie zu Beginn der Frühjahrssaison das entsprechende Herbizid, bevor die Pflanzen vollständig gereift sind. Es ist wichtig, sie zu fangen, bevor sie Samenköpfe gebildet oder an den Internodien verwurzelt haben. Herbizide nach dem Auflaufen werden empfohlen und sollten in der vom Hersteller empfohlenen Menge angewendet werden.

Felder und nicht bewirtschaftete Gebiete, die mit dem Unkraut in Mitleidenschaft gezogen wurden, benötigen einen zweizackigen Angriff. Verwenden Sie im Frühjahr ein Herbizid vor dem Auflaufen, um Unkräuter der Sämlinge abzutöten, und verwenden Sie anschließend ein systemisches Herbizid nach dem Auflaufen.

Hinweis: Die chemische Kontrolle sollte nur als letztes Mittel eingesetzt werden, da organische Ansätze sicherer und viel umweltfreundlicher sind.