Was ist Himalaya-Geißblatt – Pflege und Information für Himalaya-Geißblatt

Wie der Name schon sagt, stammt das Himalaya-Geißblatt (Leycesteria formosa) aus Asien. Ist Himalaya-Geißblatt in nicht heimischen Regionen invasiv? Es wurde in Neuseeland und Australien als schädliches Unkraut gemeldet, ist aber in den meisten Regionen kein Problem. Sie können es leicht kontrollieren, wie bei den meisten exotischen Blütenpflanzen, indem Sie verbrauchte Blumen entfernen, bevor sie Samen bilden. Abgesehen von diesem potenziellen Problem ist die Pflege des Himalaya-Geißblattes unkompliziert und relativ einfach.

Interessante Tatsache

Schluss mit dem Wasserschleppen
Ob Urlaub oder einfach nur eine anhaltende Trockenperiode: Wer tagelang gieß­kan­nen­wei­se Wasser schleppen muss, der findet den Gedanken an „Hahn auf und Wasser marsch“ richtig erfrischend. Für den Garten gibt es zwar nur wenige wirklich in Eigenleistung zu verlegende Systeme, die aber funktionieren gut.

Was ist Himalaya-Geißblatt?

Himalaya-Geißblattpflanzen entwickeln eine wirklich einzigartig aussehende Blume. Es ist eine sorglos blühende Pflanze, die für Schmetterlinge, Bienen und sogar Kolibris attraktiv ist. Auf die Blüten folgen winzige lila Beeren, die essbar sind und nach Toffee oder Karamell schmecken sollen.

Himalaya-Geißblattpflanzen sind im Waldland des Himalaya und im Südwesten Chinas beheimatet. Es entwickelt sich zu einem mehrstämmigen Busch mit hohlen Ästen. Der Busch kann mit einer ähnlichen Verbreitung 6 m hoch werden und ist mit großen herzförmigen Blättern geschmückt.

Die wahre Attraktion sind die Blumen. Glockenförmige weiße Blüten stammen von leuchtend scharlachroten Hochblättern ab und verleihen den Blüten ein exotisches Aussehen. Die Blüten sind von Juni bis September sichtbar. Pflanzen sind nicht winterhart und sterben im Herbst ab, sprießen aber im Frühling bei Regen und Wärme neue Stängel und Blätter.

Interessante Tatsache

Kirschessigfliege auf dem Vormarsch
Die aus Südostasien stammende Kirschessigfliege macht weder vor Kirschen noch vor fast jeder Beerenart halt und kann massive Ernteverluste verursachen. Nach dem vergangenen milden Winter, hat sie sich besonders in Süddeutschland rasant vermehrt und sich mittlerweile auch bis nach Niedersachsen ausgebreitet.

Wachsende Himalaya-Geißblätter

Diese fremde Schönheit ist für die Zonen 7-10 des US-Landwirtschaftsministeriums robust. Wenn die Wurzelzone geschützt ist, kehrt neues Wachstum zurück. In warmen Regionen lassen die Pflanzen keine Blätter fallen oder sterben ab und profitieren vom Beschneiden im Winter, um die Pflanze kompakter zu machen. Blumen erscheinen bei neuem Wachstum, so dass ein starker Schnitt die Blüten nicht beeinträchtigt.

Himalaya-Geißblatt bevorzugt feuchten, gut durchlässigen Boden in voller Sonne gegenüber Halbschatten. Raumpflanzen im Abstand von 2 bis 3 Fuß (61 bis 91 m) in Massenpflanzungen.

Wenn Sie neue Pflanzen anpflanzen möchten, säen Sie die Samen im Herbst in warmen Regionen in einem kalten Rahmen oder beginnen Sie 6 Wochen vor dem Datum des letzten Frosts in nördlichen Gärten in Wohnungen. Die Pflanzen können auch durch Stecklinge oder Teilung gezüchtet werden.

Interessante Tatsache

Unser Buchtipp: Winterhilfe für Wildtiere
Wenn es draußen kälter wird, müssen Wildtiere erfinderisch werden. Viele von ihnen haben faszinierende Methoden entwickelt, um den Winter unbeschadet zu überstehen. In ihrem Buch „Igel sucht Unterschlupf“ berichtet Claudia Rösen von den Überlebensstrategien der Tiere und erklärt, wie Gartenbesitzer mit wenig Mühe beim Überwintern helfen können.

Himalaya Geißblatt Pflege

Stellen Sie die Pflanze in heißeren Regionen dort auf, wo sie Nachmittagssonne erhält. Halten Sie die Oberfläche des Bodens feucht, aber vermeiden Sie es, bis zu dem Punkt zu gießen, an dem der Boden sumpfig ist.

Füttern Sie die Pflanze während der Vegetationsperiode monatlich mit einem ausgewogenen Flüssigdünger.

Obwohl es extrem erscheinen mag, schneiden Sie Pflanzen auf 6 cm über dem Boden zurück. Neue Triebe werden sich bilden und die Pflanze wird bis zum Ende der nächsten Vegetationsperiode ihre vorherige Höhe erreichen. Um Selbstsaat zu vermeiden, entfernen Sie die Blütenköpfe vor dem Säen oder in kühleren Regionen, in denen dies kein Problem darstellt. Lassen Sie sie stehen und beobachten Sie, wie die Vögel nach den Früchten suchen.

Bild von weisschr