Was ist Baumkronen: Informationen zum Baumkronen

Viele Leute denken, dass man einen Baum kürzen kann, indem man die Spitze abschneidet. Was sie nicht erkennen, ist, dass das Belegen den Baum dauerhaft entstellt und beschädigt und ihn sogar töten kann. Sobald ein Baum gekrönt ist, kann er mit Hilfe eines Baumpflegers verbessert werden, aber niemals vollständig wiederhergestellt werden. Lesen Sie weiter, um Informationen zum Baumkronen zu erhalten, mit denen Sie bessere Entscheidungen zum Kürzen von Bäumen treffen können.

Interessante Tatsache

Zweijährige Blütenpflanzen für Wildbienen
Typische Vertreter für die sog. Zweijährigen sind Fingerhut und Königskerze – für Wildbienen echte „Hotspots“. Im ersten Jahr bilden diese Arten eine flache Blattrosette, im zweiten Jahr blühen sie, bilden Samen aus und sterben dann ab. Das ist aber gar kein Problem, da sich die Zweijährigen zuverlässig selbst aussäen und so munter durch den Garten „wandern“.

Was ist Baumkronen?

Das Belegen eines Baumes ist das Entfernen der Spitze des zentralen Stammes eines Baumes, der als Anführer bezeichnet wird, sowie der oberen Hauptäste. Sie werden normalerweise in gleichmäßiger Höhe abgeschert. Das Ergebnis ist ein unansehnlicher Baum mit dünnen, aufrechten Zweigen, die oben als Wassersprossen bezeichnet werden.

Das Fällen eines Baumes beeinträchtigt ernsthaft seine Gesundheit und seinen Wert in der Landschaft. Sobald ein Baum gekrönt ist, ist er sehr anfällig für Krankheiten, Verfall und Insekten. Darüber hinaus werden die Eigenschaftswerte um 10 bis 20 Prozent reduziert. Abgestürzte Bäume stellen eine Gefahr in der Landschaft dar, da die Aststummel verfallen und brechen. Die Wassersprossen, die oben auf dem Baum wachsen, haben schwache, flache Anker und brechen wahrscheinlich in einem Sturm ab.

Interessante Tatsache

Naturnahes Gärtnern: Richtiger Umgang mit Lästlingen
Das Zauberwort im Umgang mit sogenannten „Lästlingen“ wie Wespe, Ameise und Mücke lautet „Koexistenz“. Denn wer ein paar einfache Regeln befolgt, kann verhindern, dass die „Lästlinge“ ihrem Namen Ehre machen und uns die Gar­ten­freu­den verderben.

Verletzt das Belegen Bäume?

Das Belegen beschädigt Bäume durch:

  • Entfernen eines Großteils der Blattoberfläche, die zur Herstellung von Lebensmitteln und der Lebensmittelvorratsreserven benötigt wird.
  • Hinterlassen Sie große Wunden, die nur langsam heilen und zu Eintrittspunkten für Insekten und Krankheitserreger werden.
  • Starkes Sonnenlicht in die zentralen Teile des Baumes eindringen lassen, was zu Sonnenbräunen, Rissen und schälender Rinde führt.

Das Beschneiden von Hutablagen schneidet seitliche Äste in beliebiger Länge ab und beschädigt Bäume auf ähnliche Weise wie das Belegen. Versorgungsunternehmen haben oft Gestellbäume, um zu verhindern, dass sie die Freileitungen stören. Hutablagen zerstören das Aussehen des Baumes und hinterlassen Stummel, die schließlich verfallen.

Interessante Tatsache

Wenn aus Borken Siebe werden, ...
... dann steht es schlecht um die befallenen Obst- und Ziergehölze. Schlimmstenfalls handelt es sich um einen Befall mit dem neuen Quarantäneschädling "Asiatischer Laubholzbockkäfer", meistens aber dürften einheimische Schmetterlinge hier ihr Unwesen treiben, wie beispielsweise das "Blausieb".  

Wie man Bäume nicht überragt

Bevor Sie einen Baum pflanzen, müssen Sie herausfinden, wie groß er wird. Pflanzen Sie keine Bäume, die für ihre Umgebung zu hoch werden.

Drop Crotching schneidet Äste zu einem anderen Ast zurück, der ihre Funktion übernehmen kann.

Geeignete Zweige haben mindestens ein Drittel bis drei Viertel des Durchmessers des Zweigs, den Sie schneiden.

Wenn Sie einen Baum kürzen müssen, sich aber nicht sicher sind, wie Sie ihn sicher ausführen sollen, wenden Sie sich an einen zertifizierten Baumpfleger.

Bild von Keith Williamson