Rosenpflege bei trockenem Wetter: Wie man Rosen bei Trockenheit gießt

Von Stan V. Griep
Rosarianer Berater der American Rose Society - Rocky Mountain District

In Zeiten der Dürre und als wassersparende Maßnahme meinerseits werde ich häufig einige Feuchtigkeitsmessertests an den Rosenbüschen durchführen, wenn meine Aufzeichnungen zeigen, dass es Zeit ist, sie erneut zu gießen. Ich drücke die Wasserzählersonde an drei verschiedenen Stellen ganz in den Boden, der jede Rose umgibt, um zu sehen, wie hoch die Feuchtigkeitswerte der Böden sind.

Interessante Tatsache

Zwiebelblumen für den Balkon
Zwiebelblumen müssen nicht immer im Gartenboden wach­sen, sie eignen sich auch wunderbar zum Bepflanzen von Bal­kon­käs­ten. Damit Sie sich im Frühjahr an den Blüten erfreuen können, müssen Sie al­ler­dings ein paar Besonderheiten beachten.

Wie viel Rosen bei Dürren gießen

Diese Messwerte geben mir einen guten Hinweis darauf, ob ich die Rosenbüsche dann wirklich gießen muss oder ob die Bewässerung einige Tage warten kann. Durch die Durchführung der Feuchtigkeitsmessertests stelle ich sicher, dass die Rosenbüsche in ihren Zonen des Wurzelsystems eine gute Bodenfeuchtigkeit haben und somit nicht gießen, wenn der Bedarf wirklich noch nicht ganz da ist.

Eine solche Methode schont das kostbare (und in solchen Dürrezeiten hochpreisige!) Wasser und sorgt dafür, dass die Rosenbüsche in der Abteilung für Feuchtigkeitsaufnahme gut funktionieren. Wenn Sie Wasser trinken, empfehle ich, dies von Hand mit einem Gießstab zu tun. Stellen Sie Bodenschalen oder Auffangbecken um jede Pflanze oder jeden Rosenstrauch an ihrer Tropfleitung her. Füllen Sie die Schalen mit Wasser und fahren Sie mit dem nächsten fort. Nachdem Sie fünf oder sechs davon gemacht haben, gehen Sie zurück und füllen Sie die Schalen wieder. Die zweite Bewässerung hilft dabei, das Wasser tiefer in den Boden zu drücken, wo es für die Pflanze oder den Busch länger hält.

Verwenden Sie die Top-Hilfe „Mulchwerkzeug“ auch in Dürrezeiten. Die Verwendung eines Mulchs Ihrer Wahl um die Rosenbüsche hilft auch dabei, die unbezahlbare Bodenfeuchtigkeit zu halten. Ich benutze entweder einen geschredderten Zedernmulch oder einen Kiesel- / Kiesmulch um alle meine Rosenbüsche. Normalerweise benötigen Sie eine 1 bis 2 cm (4 ½ bis 5 Zoll) große Mulchschicht, damit sie wie gewünscht funktioniert. In einigen Gebieten sollten Sie bei etwas wie zerkleinertem Zedernmulch bleiben, da der Kiesel- oder Kiesmulch aufgrund extremer Hitzebedingungen möglicherweise nicht so gut funktioniert wie bei mir hier in Colorado (USA). Wenn Sie den Kies- / Kieselmulch verwenden, halten Sie sich von Lavastein und dunklen Kieselsteinen fern und verwenden Sie stattdessen hellere Töne wie Hellgrau oder sogar Hellrosa bis Cremeweiß (wie Rosenstein).

Bild von Dennis Jarvis
Interessante Tatsache

Gartenfreunde haben nun ihre Rose ‘Gartenfreund®’
Hochsommer auf der igs: Gleißender Son­nen­schein, Tem­pe­ra­tu­ren über 33 °C – trotz oder wegen des heißen Wetters strömten zahlreiche Besucher zur schattigen Süd­büh­ne. Rund zwölf Jahre nach der Kreuzung, nach unzähligen Wettereinflüssen auf dem Testfeld und Monaten der Vorbereitung erhielt die Rose mit der Bezeichnung KO 01-1524-01 am 2. August auf der igs offiziell den Namen ‘Gartenfreund®’.